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25. April 2008
Der Prinz und die Prinzessin von Anhalt besuchen die Brüder und Schwestern der AskanierEin Empfang im Zeichen der RitterzeitBurg Falkenstein- eine Burg wie aus dem Märchenbuch ist eine der schönsten deutschen Höhenburgen überhaupt. In nächster Nachbarschaft zum Geburtsort Eduard Prinz von Anhalt bei Ballenstedt im Nordostharz gelegen, gehörte sie zwar nie den Herzögen von Anhalt, sondern war zuletzt im Besitz der Grafen von der Asseburg-Falkenstein. Dennoch bildet dieses auf einem Bergsporn erbaute Bollwerk eine ideale Kulisse für ein Treffen der besonderen Art. Und immerhin schrieb hier im 13. Jahrhundert der anhaltische Ritter Eike von Repkow das erste deutsche Rechtsbuch, den Sachsen-Spiegel, zu einer Zeit, als auch das Kur- und Herzogtum Sachsen zum Askanischen Reich gehörte.
Die Bruderschaft der Askanier huldigt deshalb hier ihrem traditionellen „Lehnsherren“ Prinz Eduard von Anhalt Herzog zu Sachsen.
Dieses erste Treffen hätte ein wenig verstaubt und feudalistisch ausfallen können, gestaltet sich jedoch als heiter und unbeschwert. Die Mitglieder des Vereins, der die Traditionen des späten Mittelalters in liebevoller und detailfreudiger Weise lebt, sind die Schwestern und Brüder der Askanier. Sie leisteten Prinz Eduard, dem direkten und legitimen Nachfahren des Begründers der Mark Brandenburg Albrecht der Bär, symbolisch den Lehenseid.
In handgefertigten Kostümen und wehrhaften eisernen Ritterrüstungen, den eisigen Winden trotzend, die den Burghof durchfegten, empfingen die Brüder und Schwestern der Askanier Ihre Hoheiten Prinz und Prinzessin von Anhalt und überreichten als Zeichen ihrer Wertschätzung ein nach historischen Vorgaben gefertigtes Schild, welches kunstvoll aus Holz und Leder gearbeitet das Familienwappen der von Anhalts ziert.
Dass es Menschen gibt, die die alten Traditionen und Werte der Askanier – eines der großen Geschlechter des europäischen Mittelalters - in solch farbenfroher Authentizität den Menschen der Gegenwart näher bringen können und wollen, erfüllt die Familie von Anhalt mit Stolz und Freude!
Wenn Sie mehr über die Brüder und Schwestern der Askanier erfahren wollen können Sie das hier: www.askanier-berlin.de
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