< Albrecht der Bär
02.05.2016 15:57 Alter: 3 yrs

Ein weiterer Ritter des Askanischen Hausordens Albrecht der Bär.


Artikel aus Halle@Bild.de und Altmarkzeitung

Am 23. April 2016 wurde Lutz Partenheimer von Prinz Eduard von Anhalt auf Schloß Ballenstedt zum Ritter des Askanischen Hausordens "Albrecht der Bär" geschlagen. Partenheimer erhielt diese Ehrung für seine Biographie Albrechts des Bären und für weitere Veröffentlichungen und Vorträge über den ersten Markgrafen von Brandenburg und zu den frühen Askaniern. Prinz Eduard von Anhalt ist ein Nachkomme Albrechts des Bären und der Herzöge von Anhalt. Ende Februar 1837 war dieser Orden als "Herzoglich Anhaltischer Hausorden Albrechts des Bären" von den Herzögen von Anhalt-Köthen, Anhalt-Bernburg und Anhalt-Dessau für Verdienste um die damals drei anhaltischen Herzogtümer und ihr askanisches Herrscherhaus gestiftet worden. Die ersten Ideen dazu hatte der Herzog von Anhalt-Köthen bereits 1819 dem Herzog von Anhalt-Bernburg vorgeschlagen. Das 1837 erstellte Gründungspatent war aber auf den 18.11. - den 666.Todestag Albrechts des Bären - 1836 zurückdatiert. 1036, 800 Jahre zuvor, hatte Kaiser Konrad II. eine Urkunde ausstellen lassen, in der der älteste bekannte Askanier, Graf Esico, ein Urgroßvater Albrechts des Bären, erstmals in der schriftlichen Überlieferung auftaucht. 980 Jahre später erfolgte 2016 auf Schloß Ballenstedt die erste feierliche Ordensinvestitur seit 1919.